YouTube Music Statistik: 125 Mio. Abos, Schweiz in Zahlen
YouTube Music hat 125 Millionen Abonnenten weltweit und zahlt über 8 Milliarden US-Dollar pro Jahr an die Musikbranche. In der Schweiz, wo Streaming 91% des Musikmarkts von CHF 249 Millionen ausmacht, gehört der Gratis-Dienst zu den wichtigsten Kanälen, um Musik zu hören und zu entdecken.
Alles Wichtige auf einen Blick
- 125 Mio. Music- und Premium-Abonnenten weltweit.
- MIDiA zählt davon rund 82,6 Mio. reine Musik-Abos (Platz 5).
- Rund 10% globaler Marktanteil.
- Schnellst wachsender grosser Streamingdienst 2024 und 2025.
- Im Schnitt rund 2 Mio. neue Abos pro Monat.
- YouTube Premium kostet in der Schweiz CHF 17.90 im Monat.
- YouTube hat über 2,5 Mrd. monatlich aktive Nutzer.
- Rund 2,6 Mrd. Menschen hören auf YouTube Musik.
- Gratis und werbefinanziert nutzbar, anders als viele Rivalen.
- Meistgesehene Künstlerin 2024: Alka Yagnik (19,1 Mrd. Aufrufe).
- 77% der Schweizerinnen und Schweizer nutzen YouTube.
- Über 8 Mrd. Dollar (rund 6,5 Mrd. Franken) an die Musikbranche.
- Das sind 2 Mrd. Dollar mehr als 2022.
- "Twin Engine" aus Werbung und Abos.
- Ziel: Spotify als grössten Zahler überholen.
- Schweizer Musikmarkt 2024: CHF 249 Mio. Umsatz (+7%).
- Streaming macht 91% des Schweizer Markts aus (CHF 226 Mio.).
- YouTube Music Premium ab CHF 17.90, Familie CHF 33.90.
- Studierende zahlen rund die Hälfte (ca. CHF 9.50).
- SUISA verteilte 2024 CHF 187,3 Mio. an Musikschaffende.
- Gestartet 2015 zusammen mit YouTube Red.
- 2018 in der Schweiz gestartet und neu aufgelegt.
- Löste Google Play Music Ende 2020 ab.
- KI-Tool Dream Track ahmt Stimmen von Stars nach.
- Recap ist YouTubes Pendant zu Spotify Wrapped.
Zwei Dienste in einem
1. 125 Millionen Abonnenten
Anfang 2025 meldete YouTube 125 Millionen Abonnenten für Music und Premium zusammen, ein Tarif, der neben Musik auch werbefreies Video umfasst.1
2. Davon rund 82,6 Millionen reine Musik-Abos
Der Marktforscher MIDiA rechnet nur einen Teil davon als echte Musik-Abonnenten, etwa 82,6 Millionen, und sortiert YouTube damit weltweit auf Platz fünf.2
3. Rund 10% Marktanteil
Gemessen an allen zahlenden Streaming-Abos kommt YouTube Music auf etwa ein Zehntel des Weltmarkts.3
4. Der schnellste Wachser
2024 und 2025 war YouTube Music der am schnellsten wachsende der grossen Streamingdienste, prozentual sogar mit beschleunigtem Tempo.4
5. Rund 2 Millionen neue Abos pro Monat
Über das vergangene Jahr legte YouTube im Schnitt rund 2 Millionen Abonnenten pro Monat zu, ein Tempo, das die Lücke zu Spotify schliesst.5
6. In der Schweiz CHF 17.90 im Monat
YouTube Premium, das die Music-Funktionen einschliesst, kostet in der Schweiz seit der Preiserhöhung im September 2024 CHF 17.90 pro Monat statt zuvor CHF 15.90.6
Der Gigant hinter dem Dienst
7. Über 2,5 Milliarden Nutzer
YouTube selbst zählt über 2,5 Milliarden monatlich aktive Nutzer, ein Reichweiten-Vorteil, den kein reiner Musikdienst hat.7
8. Rund 2,6 Milliarden hören dort Musik
Schätzungen zufolge nutzen rund 2,6 Milliarden Menschen YouTube auch zum Musikhören, die meisten davon kostenlos.8
9. Gratis und werbefinanziert
Anders als die meisten Rivalen lässt sich YouTube Music dauerhaft kostenlos mit Werbung nutzen. Das macht die freie Reichweite riesig.9
10. Meistgesehene Künstlerin 2024: Alka Yagnik
Weltweit am meisten gesehen wurde 2024 die indische Sängerin Alka Yagnik mit 19,1 Milliarden Aufrufen, bereits das fünfte Jahr in Folge an der Spitze.10
11. 77% der Schweiz nutzen YouTube
Laut IGEM-Digimonitor 2024 nutzen 77% der Schweizerinnen und Schweizer YouTube zumindest gelegentlich, täglich erreicht die Plattform rund 1,8 Millionen Menschen. Bei den 18- bis 25-Jährigen streamen 82% ihre Musik über YouTube.11
Was YouTube an die Musikbranche zahlt
12. Über 8 Milliarden Dollar pro Jahr
Zwischen Juli 2024 und Juni 2025 zahlte YouTube über 8 Milliarden US-Dollar (rund 6,5 Milliarden Franken) an die Musikbranche, aus Werbung und Abos zusammen.12
13. 2 Milliarden Dollar mehr als 2022
2022 waren es noch 6 Milliarden US-Dollar (rund 4,9 Milliarden Franken). Die Auszahlungen wachsen also schnell.13
14. Zwei Motoren: Werbung und Abos
Musikchef Lyor Cohen spricht von einem "Twin Engine": YouTube verdient sowohl an Abos als auch an Werbung und speist beides in die Branche zurück.14
15. Ziel: Spotify überholen
YouTube will grösster Zahler der Musikindustrie werden. Zum Vergleich: Spotify zahlte 2024 rund 10 Milliarden US-Dollar (etwa 8,1 Milliarden Franken).15
YouTube Music im Schweizer Musikmarkt
16. Schweizer Musikmarkt bei CHF 249 Millionen
2024 erzielte der Schweizer Tonträgermarkt laut IFPI Schweiz einen Umsatz von über CHF 249 Millionen, 7% mehr als im Vorjahr und das neunte Wachstumsjahr in Folge. Beim Pro-Kopf-Umsatz liegt die Schweiz weltweit auf Rang fünf.16
17. Streaming macht 91% aus
Das Musikstreaming über Dienste wie YouTube, Apple Music oder Spotify wuchs 2024 um 10% auf über CHF 226 Millionen und trägt damit 91% zum Gesamtumsatz bei. Die CD fiel um 25% auf noch CHF 9.7 Millionen.17
18. Music Premium ab CHF 17.90
YouTube Music Premium kostet einzeln CHF 17.90, der Familientarif CHF 33.90 für bis zu fünf Personen im selben Haushalt. Der Familienpreis stieg 2024 um 42% von CHF 23.90.18
19. Studierende zahlen rund die Hälfte
Für verifizierte Studierende gibt es YouTube Premium zum halben Preis, in der Schweiz rund CHF 9.50 im Monat. Die Berechtigung wird über SheerID jährlich neu geprüft.19
20. SUISA verteilte CHF 187,3 Millionen
Die Schweizer Verwertungsgesellschaft SUISA schüttete 2024 CHF 187,3 Millionen an Komponistinnen, Textdichter und Verlage aus. Die weltweit verwalteten Online-Rechte, gespeist auch aus Streaming wie YouTube, wuchsen um 22,8% auf CHF 58,1 Millionen.20
Geschichte, Recap und KI
21. Gestartet 2015 mit YouTube Red
Die YouTube-Music-App kam 2015 zusammen mit dem Abo YouTube Red (heute Premium) auf den Markt.21
22. 2018 in der Schweiz gestartet
In der Schweiz starteten YouTube Music und Premium 2018 mit neuem Design, Web-Player und KI-Empfehlungen, praktisch eine Neuauflage des Dienstes.22
23. Ablösung von Google Play Music 2020
Ende 2020 ersetzte YouTube Music endgültig den Vorgänger Google Play Music, dessen Nutzer mitsamt Playlists und Käufen migriert wurden.23
24. KI-Tool Dream Track
Mit Dream Track (auf Basis von Googles Lyria) experimentiert YouTube mit KI, die für Shorts die Stimmen bekannter Stars nachbildet.24
25. Recap als Antwort auf Wrapped
Mit dem "Music Recap" liefert YouTube einen persönlichen Jahresrückblick zu meistgehörten Songs, Künstlern und Stimmungen, das Pendant zu Spotify Wrapped.25
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Quellen
- Variety (variety.com)
- Music Industry Blog (MIDiA) (musicindustryblog.wordpress.com)
- MIDiA Research (midiaresearch.com)
- Music Week (musicweek.com)
- Music Business Worldwide (musicbusinessworldwide.com)
- Steiger Legal (steigerlegal.ch)
- Backlinko (backlinko.com)
- Global Media Insight (globalmediainsight.com)
- Beamly (beamly.com)
- ChartMasters (chartmasters.org)
- IGEM (igem.ch)
- TechCrunch (techcrunch.com)
- Music Ally (musically.com)
- YouTube Official Blog (blog.youtube)
- Billboard (billboard.com)
- IFPI Schweiz (ifpi.ch)
- SRF (srf.ch)
- mobilezone (mobilezone.ch)
- iamstudent (iamstudent.ch)
- SUISA (suisa.ch)
- Wikipedia (en.wikipedia.org)
- watson (watson.ch)
- MakeUseOf (makeuseof.com)
- CNBC (cnbc.com)
- Social Media Today (socialmediatoday.com)
Lena Brandt